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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

KE AES präsentiert Selfies im Alten Bahnhof

Selfies sind aus dem Alltagsleben nicht mehr wegzudenken - ein Besuch des Eiffel-Turms ohne Selfie-Stick, eine Oscar-Verleihung ohne dass die Sozialen Netzwerke zusammenbrechen?  Kaum möglich! Umso wichtiger ist es heute daher, Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit den Neuen Medien zu vermitteln.

An der Albert-Einstein-Realschule entwickelten die Schüler der Klasse 6f Selfie-Videos, welche ihre Stärken in den Vordergrund rücken sollten. Die Mädchen und Jungen hatten in ihrer Freizeit Fotos aufgenommen, die ihre Fähigkeiten und Hobbies demonstrieren. In der Schule wurden diese mit Unterstützung von Guido Brombach, Medienpädagoge und Vater einer Schülerin, zusammengeschnitten und mit ihrer Wunschmusik unterlegt. Jeder Schüler hat daher einen Film über sich, der eindrucksvoll persönliche Highlights demonstriert. Schnell war klar, dass die Filme den Familien und Freunden in einem größeren Rahmen präsentiert werden sollten und daher wurde von der 6f ein ganzes Programm rund um die Videos gebastelt.



Am 17.3. war es dann soweit: Lennart und Jannik eröffneten feierlich den Nachmittag im Alten Bahnhof Kettwig. Kian trompete, Lia, Esma und Sena tanzten eine Choreographie, die sie lange eingeübt hatten. Alle Schülerinnen und Schüler trauten sich auf der Bühne vor rund 50 Besuchern, kurze Vorträge über den Unterricht der letzten Wochen zu halten. Die Kinder konnten gemeinsam mit ihren Verwandten und Freunden lachen, sentimental werden und das Gesamtwerk bewundern. Jedes Video wurde mit großem Applaus belohnt. Spannend war, wie unterschiedlich die Bilder, Farben und Musikauswahl waren. Die Eltern waren sich einig: "Man ist beeindruckt, wie professionell die Videos ausschauen und wie viel in unseren Kindern steckt!"

"Eigentlich sind wir ganz schön gut", strahlte die elfjährige Hanna, als sie gemeinsam mit Lara die letzten Worte an dem Nachmittag sprach. Die Anwesenden konnten ihr Feedback danach live auf der Leinwand sehen: Über ihre Smartphones konnten sie ein Stimmungsbild abgegeben, das dann in Form von Grafiken oder kurzen Zitaten für alle sichtbar wurde. "Super Projekt", "coole Filme", "stolz" und "mega, meine Schwester" - waren einige Bewertungen, über die sich die Schüler freuen konnten.

Der Abend war der Abschluss eines Projektes, in dem die Schüler ihre Stärken entdecken sollten. In einem von den Lehrerinnen der Klasse, Catrin Rensing und Melanie Kühn, konzipierten Stärken-Heft wurden von den Kindern persönliche Stärken visualisiert und festgehalten. Das Projekt ist Teil einer von der Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftung finanzierten "Begabungsförderung an Essener Realschulen". In einer 1,5jährigen Fortbildung sollen LehrerInnen geschult werden, kompetent mit dem Begabungspotential an Essener Realschulen umzugehen.

Melanie Kühn



Veröffentlicht am:
22.03.2017