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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

RL Mobilitätsprojekt

Essen vom 15.06.2017 - Elli Schulz Nur wenige Schüler der Albert-Einstein-Schule nutzen das Rad


Die Schüler der Albert-Einstein-Realschule stellten die Ergebnisse ihrer Untersuchun-gen vor. Foto: Knut Vahlensieck

ESSEN-RELLINGHAUSEN.   Essener Klimaagentur unterstützt das Projekt zur Mobilität an der Albert-Einstein-Schule. Jugendliche wünschen sich Anbindung an die Radtrasse.

Von den 443 Schülern der Albert-Einstein-Realschule, die sich am Schulwegcheck ihrer Mitschüler beteiligten, kommen nur 19 regelmäßig mit den Rad zum Unterricht. Dabei besitzen 200 ein Fahrrad. Zu diesem Ergebnis kamen drei Arbeitsgruppen, die sich mit der Mobilität der Schüler beschäftigten.

382 Schüler nutzen laut der Online-Umfrage öffentliche Verkehrsmittel, 70 werden von den Eltern gebracht. Die 15 Teilnehmer der Arbeitsgruppen dokumentierten den Ist-Zustand, zeichneten die Schulwege in eine digitale Karte ein und machten sich Gedanken, wie man mehr Schüler aufs Rad bringen kann.

„Ziel sind weniger Elterntaxis. Wahrscheinlich würden mehr Schüler das Rad nutzen, wenn es eine sichere Anbindung an die Fahrradtrasse jenseits der Frankenstraße gäbe. Die stellt eine gute Verbindung nach Rüttenscheid und zur Ruhrhalbinsel dar, wo viele unserer Schüler herkommen“, so Lehrer Marcus Biesemann, der das Projekt begleitete. Schulleiterin Ulrike Liebenau, die sich die Präsentation der Schüler inter-essiert anhörte, würde eine gute Beschilderung zur Radtrasse begrüßen.

„Die wenigsten Schüler kommen aus dem direkten Umfeld, viele wählen die Schule wegen des Konzepts“, ergänzt der zweite Konrektor Martin Streibert. Insgesamt listeten die Schüler rund 400 Mängelpunkte auf dem Schulweg auf. „In Sachen Radnutzung haben wir allein 25 Probleme festgestellt“, sagt Mika (16), ein Arbeitsgruppen-Teilnehmer. Schlaglöcher, gefährliche Ausfahrten, plötzlich endende Radwege, Falschparker, Autofahrer, die die Geschwindigkeitsbegrenzung nicht einhalten, fehlende Fußgängerüberwege und Zebrastreifen, zu kurze Ampelphasen – all das gefährde Kinder und Jugendliche auf dem Schulweg.

Bei drei Ortsbegehungen versuchten die Schüler, Ideen für mehr Verkehrssicherheit zu entwickeln. Für die Umsetzung seien dann andere zuständig, in Sachen Verkehrs-erziehung die Schule, bei baulichen Veränderungen die Stadt. Der Projekt fand in Zusammenarbeit mit der städtischen Klimaagentur statt.

Bereits bei der Umgestaltung der Frankenstraße 2011 konnten die Schüler im Rahmen des Projekts „Kinderwege in der Stadt“ ihre Wünsche einbringen, um den Schulweg sicherer zu machen. Um die Teilnahme an dem aktuellen Projekt „Gut gemischt mobil“ hatte sich die Albert-Einstein-Schule erfolgreich beworben. Die Arbeitsgruppen nutzen neue Medien wie Smartphone- und Tablet-App und eine spezielle Webseite für ihre Arbeit.



Veröffentlicht am:
16.06.2017