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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Very British

Wirtschaftsenglisch mit Understatement


Auch Albert Einstein (Hintergrund) scheint zufrieden mit Max Hospodarsch, Matilda Koranteng, Emil Verschuur, Jolina Rother, Jasmin Wortberg, Tom Krause, Lisa Auer, Helene Ridder, Noah Siebert, Jan Bellenberg, Nina Sporrer, Zeliha Cilli, Niklas Dunst, Seline Yigit, David Bartsch, Celine Janka, Noah Ochtrop (v.l.).

"Ach, so richtig schwer war es nicht." Es klingt ein bisschen so, als hätten die 22 Schülerinnen und Schüler der AES in ihrem nachmittäglichen Kurs nicht nur Wirtschaftsenglisch, sondern auch britisches Understatement gelernt. Schulleiterin Ulrike Liebenau sieht das bei der Übergabe der Urkunden, die sie im Namen des "London Chamber Of Commerce And Industry From EDI", der Londoner Handelskammer, anders. "Richtig super" findet sie das Abschneiden ihrer Schützlinge. Zehn von ihnen können besonders stolz auf ihre Leistungen sein, sie haben die Prüfung auf dem Level 2 abgelegt, das für die Klassen 11 und 12 an Gymnasien vorgesehen ist. Celine Janka, Matilda Koranteng und Noah Ochtrop haben die Level-2-Prüfung sogar mit Auszeichnung bestanden.

Das stecken die Absolventen des Zertifikatskurses unaufgeregt und locker weg. War was? Noah Siebert sagt, was alle denken: "Wir sind optimal auf die Prüfung vorbereitet worden." Beifälliges Nicken auch auf seine Einschätzung: "Die Atmosphäre war sehr gut." Lisa spürt jetzt schon ihre Fortschritte ganz praktisch im regulären Unterricht: "Ich spreche jetzt sicherer." Noah bestätigt: "Ich bin auch sicherer beim Sprechen geworden." Er sieht für sich eine Entwicklung: "Ich habe meinen Wortschatz stark bereichert und mich im freien Sprechen verbessert, speziell für die Berufswelt." Alle können das bestätigen. Sie haben nicht nur spezielle Wendungen und Vokabeln für den wirtschaftlichen Schriftverkehr gelernt, sondern sind sprachlich allgemein einen großen Schritt nach vorn gegangen. Und sie alle wissen: Diese Urkunde macht sich sehr gut in der Bewerbungsmappe.

Jolina fand es "cool, dass man mit einem Muttersprachler reden konnte". Konkret für ihre Berufslaufbahn erwarten sich Noah Ochtrop und Celine Vorteile. Noah will in die Medienproduktion und seinen Bachelor in Medien und Kommunikation machen, wobei die Branche ist zu großen Teilen von Englisch beherrscht ist. Celine möchte Fremdsprachenkorrespondentin werden.

In der Tat haben alle damit ihre Chancen für ihr berufliches Fortkommen beträchtlich erhöht und ihre Bewerbungsunterlagen um ein ansehnliches Dokument bereichert. Sie fühlen sich nun fit, Briefe, Memos, Leaflets, Texte, Tabellen und andere Geschäfts-papiere auf Englisch zu verfassen. Sie können ein Hotel, einen Flug buchen, sie können Firmen-Korrespondenz führen. Aber nicht nur der Schriftverkehr war Inhalt des Unterrichts, der von externen Lehrern geleitet wurde. Auch Wirtschafts-Themenkreise wie Inflation, Warenverkehr, Im- und Export oder Tourismus haben die Schüler in englischer Sprache bearbeitet. Da die meisten Firmen Bewerber mit solchen Kenntnissen besonders schätzen, ist es für die AES ein Muss, diesen Kurs anzubieten, denn Brexit hin oder her: Englisch ist Weltsprache.

Michael Rausch



Veröffentlicht am:
08.09.2017