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Albert-Einstein-Realschule Essen-Rellinghausen

RL AES gibt Gummi

Fahrrad-Sicherheitstraining

Am Ende lag ordentlich Gummi auf dem Asphalt, so hatten die Schüler der 6c immer wieder gebremst. Aber bis dahin gab es noch manches zu lernen über Bremsen, Helme, Verkehrssituationen und all dem, womit 12-Jährige zu tun bekommen, wenn sie sich mit dem Fahrrad auf den Schulweg machen. Hauptkommissar Frank Klossek und seine Kollegin Christina Kraemer von der Essener Polizei sind Experten in Sachen Verkehr und Kinder. Sie leiteten jetzt einen Fahrrad-Workshop auf dem AES-Schulhof für den 6er Jahrgang.


Sattel- und Lenkerhöhe richtig eingestellt?


Genau richtig gestoppt, das passt.

Alle sind mit Fahrrad erschienen, na klar, aber nicht alle scheinen seit längerem vertraut mit dem Fahrzeug. Doch bevor es ans Fahren geht, heißt das Thema Sicherheit. Größe des Rades im Verhältnis zur eigenen Körpergröße spielt eine wichtige Rolle beim Gleichgewicht, lernen die Kinder. Dann kommt der Helm an die Reihe. Bei dem geht es zwar vorrangig um Sicherheit, aber offensichtlich schätzen Kinder und Eltern es sehr, wenn sich Designer ausgiebig am Produkt ausgetobt haben. Hier herrscht die ganz bunte Vielfalt. Daher gibt es polizeilichen Ratschlag, dass der gut sitzende, belüftete Citybike-Helm den Trekking-, Skate- und Cross-Helmen, sowie Rennrad- und BMX-Helmen vorzuziehen sei. Geschichten von Unfällen machen die Zusammenhänge sehr anschaulich.


Die Polizei, dein Freund und Schraubendreher.


Parcours geschafft. Jetzt schnell zum Zielpunkt.

Jetzt werden die Riemen gestrafft und los geht's mit der ersten Bremsprobe. "Was ist los mit deiner Bremse?" fragt Frank Klossek, als ein Fahrrad partout nicht anhalten will. Alles eine Frage der Einstellung. Warum sollen die hinteren Bremsgummis fester greifen als die vorderen? "Richtig, damit das Vorderrad nicht blockiert und ihr über den Lenker geht", bestätigt der Polizist und legt mit Kollegin Christina Kraemer Hand an die Stellschrauben. Der Praxistest beweist: Jetzt sind alle Bremsen richtig justiert. Mit ein bisschen Übung kann jedes Rad aus voller Fahrt vor den gestreiften Verkehrsleitkegeln, besser bekannt als Pylonen, zum Halten gebracht werden. Wär's ein Verkehrshindernis gewesen, wäre die Situation sicherlich glimpflich verlaufen.


...fertig, los! Frank Klossek und die 6c sammeln Pluspunkte.

War bisher das Gerät im Mittelpunkt, geht es nunmehr um die Geschicklichkeit der Fahrer. Marieke nimmt die Kurven mit Vorsicht, ganz senkrecht, sie legt sich noch nicht hinein, wie andere, die den Geschicklichkeits-Parcours absolvieren. Macht nichts, ist völlig in Ordnung. Hier geht es nur darum, die engen Kurven zu schaffen, ohne ein Gummihütchen umzuwerfen. Etwas anderes ist es bei der verschärften Variante, die nun folgt: Engere Kurven, zwei Fahrer gegeneinander auf Zeit. Da wird der Ehrgeiz geweckt und man sieht so manche Zungenspitze aus dem Mundwinkel ragen. Die Fahrer legen sich vermehrt in die Kurven und die Pylone fliegen. Das gibt Minuspunkte für die Gruppe. Pluspunkte hat dagegen das gesamte Sicherheitstraining verdient, das den Schulweg ein wenig sicherer gemacht hat.

Michael Rausch



Veröffentlicht am:
01.05.2018

 


URL: http://aes-essen.de/?section=news&cmd=details&newsid=853&printview=1
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