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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Jerusalema-Challenge an der AES

Tanzen für die Gemeinschaft

Schwierige Zeiten. Auch die AES sucht gerade nach Stimmungsaufhellern, nach Dingen, die Licht in den heruntergefahrenen Alltag bringen können. Da wurden die Sportlehrerinnen Carolin Körner und Verena Schreiner-Langen fündig. Sie wussten von einem grassierenden Tanz, der derzeit mit unzähligen Videoclips durchs Netz rast und zeigt, wie Menschen auf der ganzen Welt sich den Corona Grauschleier wegtanzen: „Jerusalema“. Sie beschlossen: „Das machen wir auch.“


Albert Einstein macht mit zwei Mädchen den Anfang.


Ihre Absicht: „Das Gemeinschaftsgefühl zu stärken.“ Carolin Körner schwebte vor, „einen Flashmob zu organisieren, aufzunehmen und ins Netz zu stellen.“ Verena Schreiner-Langen: „Ich hatte auch schon länger vor, einen Flashmob zu organisieren, beispielsweise für das Schulfest. Aber jetzt schienen mir Zeitpunkt und Anlass perfekt, um etwas fürs Gemeinschaftsgefühl zu tun.“ Damit fanden sie sofort Zustimmung in der Sportfachschaft. Die beiden durchforsteten zusammen mit Lisa, Luisa und Jana aus der 10c das Netz und suchten geeignete Schrittfolgen aus. Im Sportunterricht brachten dann alle Sportlehrer und die drei Schülerinnen den Klassen die Choreografie bei.
Die südafrikanische Sängerin Nomcebo Zikode (26) sagt über ihren Song: „Mit ‚Jerusalema‘ ist ein spiritueller Ort gemeint, an dem man Frieden findet, es keine Sorgen, sondern nur Glück und fröhliche Menschen gibt.“ So sieht es auch Carolin Körner: „Es ist ein Hoffnungssong. Wir haben ihn übertragen auf die AES in der aktuellen Situation.“


Nur die Füße zählen: Für fünf Minuten nicht gemerkt, dass man Maske trägt.

Dann kam der Tag, an dem der Flashmob aufgezeichnet wurde. Mit vier Kameras und einer Drohne rückte das Aufnahmeteam aus vier Schülern und einem Freund der Schule an. Eine Schülerin machte im Albert-Einstein-Kostüm den Anfang, danach strömte die gesamte AES-Schülerschaft auf den Schulhof, um zu tanzen. Sogar Lehrer ließen sich mit einbeziehen. Sie alle haben für fünf Minuten vergessen, dass sie Maske tragen. Leonie aus der 6c war begeistert: „Wir haben trotz Corona mal was in der Gemeinschaft gemacht.“ Und auch Gregor aus dem 8. Jahrgang hat es erwischt: „Erst ging es gar nicht, da hab ich mich nicht getraut, aber dann hat es richtig Spaß gemacht.“


Die ganze Schule tanzt mit.


Mit dem Videoclip befindet sich die AES in guter Gesellschaft. Menschen aller Altersgruppen auf der ganzen Welt tanzen zu der Musik, angefangen von angolanischen Kindern, italienischen Mönchen und Nonnen über belgisches Krankenhauspersonal bis hin zu italienischen Soldaten und Flughafenpersonal in Stuttgart. Er wurde nun zum Rahmen eines Imagefilmes, der demnächst die komplette AES mit all ihren Facetten auf der Homepage darstellen wird.

Michael Rausch



Veröffentlicht am:
28.11.2020