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Fit in Wirtschaftsenglisch

Zertifikat aus London

 „Ihr seid gut durchgekommen, ich gratuliere Euch.“ Schulleiter Martin Streibert beglückwünscht zehn seiner Schüler zum Wirtschaftsenglisch-Zertifikat der Londoner Industrie- und Handelskammer, dem London Chamber Of Commerce And Industry From EDI. „Nutzt es für Eure Bewerbungen.“ Dass er ihnen aus aktuellem Anlass nicht mal die Hand schütteln kann, ist eins der notwendigen Übel dieser Tage. Ein weiteres ist, dass die jungen Leute deutlich länger brauchten, als vorgesehen. Eigentlich sollte es Prüfung und Zeugnisse gleich nach den Sommerferien geben, nun ist es darüber Dezember geworden.
Kursteilnehmer Dion berichtet von durch Corona erzwungenen Unterbrechungen, Ausfall, Skype-Konferenzen, aber auch Präsenzunterricht, der dann allerdings zum Teil abends stattfand. Egal, nun halten die Zehn den Lohn für ihren Fleiß in Händen, geprüft und bestätigt durch eine Muttersprachlerin. Julian ist sicher, dass das Zertifikat ihm nützt: „Es wird sowieso überall englisch gesprochen. Und wir haben noch mal ein für den Beruf spezialisiertes Vokabular gelernt.“ Mara, die ein Designstudium in Kalifornien anstrebt, weiß, dass sie dafür in Englisch perfekt sein muss. In der Tat haben alle Kursteilnehmer ihre Chancen für ihr berufliches Fortkommen beträchtlich erhöht und ihre Bewerbungsunterlagen um ein ansehnliches Dokument bereichert. Sie fühlen sich nun fit, Briefe, Memos, Leaflets, Texte, Tabellen und andere Geschäftspapiere auf Englisch zu verfassen.


Ein AHA-Erlebnis für die Kamera. Auf Abstand, mit Maske und hygienisch sowieso posieren hier mit ihren Zertifikaten: (v. l.) Julian, Charlotte, Dion, Luca, Paer, Sophie, Benedikt, Robin, Julia und Mara.

Alle sind sich einig, dass sie nun im regulären Englischunterricht einen Vorsprung haben. Zwar haben sie nicht unbedingt ihre mündlichen Fähigkeiten trainiert, wie Dion erklärt: „Wir haben durch Corona mehr in der Schriftform gearbeitet, aber ich bin deutlich sicherer geworden.“ Nachdem sie zunächst viel an Grammatik arbeiten sollten, wechselte der Tutor und damit der Schwerpunkt hin zu Formulieren und Kommunikation. Die Prüflinge, die alle die Oberstufe anstreben, bestätigen, dass sie amerikanische Serien ohnehin schon im Original sehen: „Das ist viel besser als die synchronisierte Fassung!“

MR



Veröffentlicht am:
02.12.2020