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AES-Vorlesewettbewerb

Alina holt den Pokal 

Sie hatten sich durchgekämpft: Hanna, Alina und Felix hatten sich in ihren Klassen als beste Vorleser qualifiziert. Fein säuberlich auf Abstand und bei ausreichend Lüftung waren die Klassen in der Aula erschienen, um die Besten aus ihren Reihen zu ermitteln und sie beim traditionellen AES-Vorlesewettbewerb zu unterstützen. Jede Klasse blieb für sich, mehr gab die Aula an Fläche nicht her. Jeder der Vorleser stellte sich und sein Buch vor und las einen vorbereiteten Abschnitt. Danach galt es, einen unbekannten Text vorzutragen. Die Jury aus zwei Lehrern und zwei ehemaligen Siegerinnen hatte keine leichte Aufgabe, und so waren manche Entscheidungen am Ende knapp.


Farbiger Vortrag: Felix deutet sogar Gesang an.

Aber nun mussten die drei gegeneinander antreten, der Schulsieger und Gewinner des Wanderpokals sollte gekürt werden. Und da ein Publikum aus drei Klassen den Rahmen gesprengt hätte, musste es heißen: kein Publikum. Das Finale fand also nur im kleinen Kreis statt, obwohl eine größere Zuhörerschaft verdient gewesen wäre.
Organisatorin Kerstin Walter stimmte die drei ein: „Es wird ein harter Kampf werden.“ Und so war es auch. Felix, 6c, machte den Anfang. Er las den unbekannten Text aus „Wie der Weihnachtsmann vom Himmel fiel“ zunächst stockend, nahm aber dann Fahrt auf und gestaltete seine Lesung zunehmend sicherer. Höhepunkt seines Vortrags war ein angedeuteter Gesang, mit dem er eine entsprechende Textstelle farbig ausmalte.


Volle Konzentration: Alina liest sich souverän durch den unbekannten Text.

Alina, 6b, wirkte von Anfang an flüssiger, kam gut in Schwung und glitt an allen Untiefen des Textes vorbei. Hanna, 6a, war gleich nach ihrem Auftritt klar, dass sie nicht gewonnen haben konnte: „Ich war so aufgeregt und habe viel gestottert.“ Da habe es auch nicht geholfen, dass sie die Geschichte schon als Film kannte. Immerhin zeigte sie fairen Sportgeist: „Das ist aber nicht schlimm, dabei sein ist alles!“


Aufgeregt: Hanna weiß jetzt schon, dass sie wohl nicht gewinnt. 

Und es kam, wie es kommen musste, die Beste wurde geehrt: Alina aus der 6b. „Die Jury hat sich schwer getan“, bekannte Organisatorin Kerstin Walter und wies auf einen knappen Vorsprung hin. Mit den Worten „Super gemacht, Alina“, überreichte sie der Siegerin den AES-Wanderpokal, den sie für sich und ihre Klasse geholt hat. Die Trophäe bekommt im Klasseraum für ein Jahr einen Ehrenplatz. Und dass die Siegerehrung ohne Publikum stattfand, störte dann am Ende (fast) niemand mehr.


Hanna und Felix haben die strahlende Siegerin Alina in die Mitte genommen. Dahinter die Jury, die es sich nicht leicht gemacht hat: (v. l.) Dominik Adlers von der Schulleitung, Organisatorin Kerstin Walter. Greta, 10a und Stella, 8c, können sich noch gut erinnern, wie sie selbst einmal den Pokal geholt haben.

Michael Rausch




Veröffentlicht am:
13.12.2020