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Klimawandel – „Wir tun was wir können“

Einfache, kleine Schritte

Rasch ziehen die weißen Wolken über den Himmel, dazwischen blitzt grell die Sonne. Doch bald werden es mehr, Sonne und Himmel verdüstern sich und auf dem Bildschirm erscheint in Blocklettern der Begriff, um den sich alles in diesem Film dreht: Klimawandel. Die Stimme aus dem Off mahnt, dass er uns alle angeht. Im Bild tauchen Eisberge auf, wechseln sich ab mit Menschenmengen, Industrieanlagen, Zapfsäulen und Flugpassagieren, dazwischen schlagwortartig die Kernbegriffe. Die Botschaft ist klar: Wir alle müssen Prioritäten setzen und Gewohnheiten überdenken.


So steigt der Videoclip ins Thema „Klimawandel“ ein.
Der AES-Beitrag zum Schülerwettbewerb zur politischen Bildung.


Produziert hat das Videoreferat eine Gruppe der aktuellen AG Politische Bildung der AES. Deren Leiter Dominik Adlers regte an, den Film beim Schülerwettbewerb zur politischen Bildung einzureichen. Bereits im Vorjahr war die damalige AG dabei so erfolgreich, dass sie einen Geldpreis gewinnen konnte. An dem Wettbewerb nehmen auch Schulen in deutschsprachigen Regionen einiger Nachbarländer teil.
Gerade sitzt Lehrer Dominik Adlers vor seinem Tablet und beendet den heutigen Distanzunterricht. Er hat gleichzeitig 32 Gegenüber auf dem Bildschirm, die es zu unterrichten gilt. Die Software Zoom und die Plattform logineo machen es möglich. Schüler und Schülerinnen verabschieden sich in ihr persönliches „Homeschooling“ für den Nachmittag. Nur zwei bleiben noch online, um Auskunft über ihr Projekt zu geben: Max, der dem Film seine Stimme lieh und Nicolas, einer der anderen Zehn, der sich mit Technik und Gestaltung auskennt.


Dominik Adlers im Distanz-Gespräch mit Nicolas und Max aus der AG Politische Bildung.

Nicolas erzählt, wie es den beiden sozusagen auf den letzten Metern vor dem Abgabetermin noch gelang, dem Ganzen noch den „Feinschliff“ zu geben, um Text und Bild „ästhetisch ansprechend“ zu gestalten. Sein persönlicher Zugang zum Thema: „Wir tun, was wir können, meine Familie ist sehr umweltbewusst. Wir essen nur einmal im Monat Fleisch.“ Für ihn ist es wichtig, „das Richtige zu tun, nicht den Planeten in den Ruin zu treiben.“ Max schätzt sich glücklich: „Ich habe Glück mit der Familie. Das Auto nutzen wir extrem selten und wir fliegen nicht.“
Überhaupt scheint die Umsetzung von Klimazielen im persönlichen Umfeld ausgemachte Sache zu sein. Berührungspunkte zu den Protestbewegungen gibt es zwar keine, „Ich halte es aber für eine gute Sache und meine Haltung ist in meinem Freundeskreis bekannt“, weiß Nicolas. Max ergänzt: „ich versuche, meine Meinung zu sagen und gebe Ratschläge.“ Dass jemand mal die Augen verdreht, passiere eher selten. Sie sehen sich allerdings auch nicht als verkniffene Fundamentalisten, wie eine der letzten Textpassagen des Videos verrät: „Niemand muss von einem Tag auf den anderen ein komplett ökologischer Bio-Hipster werden. Es reichen einfache, kleine Schritte.“

Link zum Video 

Michael Rausch




Veröffentlicht am:
21.01.2021