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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Kurz und auf jeden Fall schmerzlos

Anmeldung der Grundschulkinder

Es hätte nach langen Wochen des Homeschoolings ihr erster Tag in der gewohnten Umgebung ihrer Grundschule sein sollen. Stattdessen ist es für knapp hundert Kinder und ihre Eltern der erste von drei Anmeldetagen an der AES. Fein säuberlich terminiert und räumlich getrennt können jede halbe Stunde fünf Kinder und ein Elternteil die Anmeldung vornehmen. Einige wenige kommen ohne Voranmeldung, müssen aber in die Warteschleife und bekommen einen freien Termin zugeteilt. Das Team im Foyer sorgt für vorschriftsmäßige Organisation. Zwei Eltern und eine Lehrerin begrüßen die Neuankömmlinge und bringen sie in der ungewohnten Umgebung an die richtigen Orte.


Auf Abstand, aber alles andere als distanziert, das „Empfangskomitee“ der AES: Lehrerin Susanne Reisch, Pflegschaftsvorsitzender Martin Lengsfeld und seine Vorgängerin Petra Andrich (v.l.).

Zum Beispiel Regina, die in drei Wochen zehn wird. Sie wird ab Sommer den Weg nach Rellinghausen mit dem Bus bewältigen. Ihre Mutter sieht da keinerlei Problem. Und damit ist es für Regina ebenfalls ok. Auch Lana aus Heisingen wird bald zehn. Ihr Schulweg ist mit dem Bus gut zu bewältigen. Ihre Mutter hat sich im Vorfeld schlau gemacht: „Einstein ist für uns die nächste Realschule.“ Beide Mütter deuten an, dass es ihnen gleichermaßen um den Ruf der AES geht.
Johannes kommt aus Heisingen. Der Neunjährige hat einen älteren Bruder an dieser Schule. Damit ist alles, was den Schulweg angeht, in der Familie bekannt. Seine Mutter und er werden in die Aula geleitet zum 2. Konrektor Martin Streibert. Hier gilt es, einiges Papier zu bewältigen. Streibert überfliegt das letzte Zeugnis und registriert die Realschulempfehlung. „Damit bist du doch hier genau richtig“, sagt er zu Johannes, der kein bisschen nervös wirkt. Das ist trotz der Maske gut zu erkennen. Der 2. Konrektor kontrolliert den Impfpass mit der Masernimpfung, sucht das Formular fürs Schokoticket heraus und beginnt das Kennlerngespräch.


Johannes und seine Mutter im Anmeldungsgespräch mit dem 2. Konrektor Martin Streibert.

Johannes berichtet von seiner Grundschule, von der Online-Karnevalsfeier, vom Schulstart im Distanzunterricht und in Gruppen. Er erzählt, dass er gerne tanzt. Dazu passt, dass Sport neben Deutsch, Englisch und Religion sein Lieblingsfach ist. Streibert empfiehlt die Montessori-Eingangsklasse mit vier Wochenstunden Freiarbeit. Das passt Johannes prima in den Kram: „Das wär‘ was für mich. Ich kann gut selbständig arbeiten.“ Seine Mutter unterstützt ihn. Beide Eltern hätten genau das in der bisherigen Coronazeit registriert und wünschten sich den Montessori-Zweig für ihren Sohn.
Ach ja, einen Wunsch hat Johannes noch: Er möchte mit einer Freundin in die gleiche Klasse. Das sollte kein Problem sein, wenn sie sich auch für den Montessori-Zweig entscheidet. Der 2. Konrektor erklärt die Freiarbeit und gibt ein paar Informationen zum Schulbeginn und zu neuen Fächern, die Johannes erwarten. „Noch Fragen?“ Keine. Stempel drauf, das war’s dann mit der Anmeldung. Zwanzig Minuten hat sie gedauert. Kurz und auf jeden Fall schmerzlos.


Der hier macht den Unterschied: der offizielle AES-Schulstempel.

Michael Rausch




Veröffentlicht am:
23.02.2021