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Schlüssel zum Stadttor West

AES-Schüler gewinnen 600 € beim Gestaltungswettbewerb
Der Schlüssel zum Stadttor West
Essen hat Stadttore? Gehabt, als es noch eine Stadtmauer gab. Heute ist Stadttor-West“ eine Neuschöpfung für die Bahnunterführung zwischen Bismarck- und Hindenburgstraße. AES-Schüler gewannen jetzt drei Preise für Vorschläge zu dessen Gestaltung.
 

Preisverleihung
Rudolf Conrads, Vorstandsvorsitzender der Geno-Volks-Bank, übergibt die Preise an die AES-Schüler: Vanessa Hildebrand, Alessandra Wiesemann, Dominik Lehmann und Kunstlehrer Michael Rausch (v. rechts).                  Fotos: Geno-Volks-Bank

Die etwas schmuddelige Unterführung war besonders den Anliegern der Geno-Volksbank ein Dorn im Auge. Und so gelang es deren Vorstandsvorsitzendem Rudolf Conrads, eine Initiative ins Leben zu rufen, die einen Wettbewerb zur Gestaltung des gesamten Viertels für Schüler ausschrieb. Der AES-mk-Kurs der 8. Jahrgangsstufe stürzte sich sofort darauf und ackerte sich durch die ungewohnt sperrigen Vorgaben. Festgelegt waren das Thema, die Materialien, die Maße der Präsentation und der Abgabetermin. Das Thema hieß sinngemäß: Gestalte ein Stück des Stadttores-West als Bild, Relief oder Skulptur. Beziehe dich dabei auf die Stadtgeschichte und benutze dabei Artefakte der Essener Stadt-, Industrie- und Kulturgeschichte. Dabei waren die Artefakte Industrieschrott aller Art, fotografisch abgelichtet und gespeichert auf einer CD.
Nach einer morgendlichen Begehung des „Tatortes“ mit Fotoshooting begann das Motivsammeln. Drei Ideen schälten sich heraus:
Eine Schlüssel-Skulptur auf einem Betonpodest, schließlich braucht ein Stadttor einen Schlüssel.
Einen Drachen, der die Essener Insignien Schwert, Adler und Krone trägt und mit Krupp-Kanonen gespickt ist; ein Stadttor braucht auch einen Wächter.
Einen Fußballspieler, der den Essener Jungen und Held von Bern, Helmut Rahn verkörpert. Er ist in Schussposition und zieht ab, während oben auf der Überführung ein Graffiti-Torwart sich lang macht. 

Preisverleihung
Ein bisschen feierlich war’s schon, als die Jury-Mitglieder und Sponsoren die Schülerarbeiten lobten. Dominik Lehmann, Alessandra Wiesemann und Vanessa Hildebrand vertraten stolz den gesamten 8mk-Kurs.

Knapp sechs Wochen arbeitete der Kurs an den Formen, rechnete Maßstäbe um, suchte Artefakte aus, skizzierte und entwarf. Auf den letzten Drücker fertig geworden, reichten Alessandra Wiesemann und Dominik Lehmann die Präsentationskartons beim Essener Architekten Georg Ruhnau ein, der die Arbeiten für die Jury sichtete. 

Die freudige Nachricht erreichte uns Wochen später: Jeder der drei Entwürfe hat einen Preis von € 200 für die Förderkasse gewonnen. Stellvertretend für den Kurs nahmen Alessandra Wiesemann, Dominik Lehmann und Vanessa Hildebrand die Preise bei einer feierlichen Preisübergabe in den Räumen der Geno-Volksbank entgegen mit

Preisverleihung
Die etwas andere Kunststunde mit Pizza und Cola, eine Anerkennung der Schulleitung.

der Aussicht auf spätere Ausführung. Schulleiterin Ulrike Liebenau ließ sich denn auch nicht lumpen und spendierte eine Runde Pizza mit Getränken für eine Kursfeier.

 

MR 

 













s. a. 
Meldung vom 28.04.

 




Veröffentlicht am:
10.05.2007