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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Paten nehmen Abschied

Die Patinnen

Ein Jahr lang haben Christien Müller (vorne) und Katrin Bordihn „ihre“ Klasse begleitet, jetzt mussten sie sich verabschieden: Die beiden Patinnen verlassen die Albert Einstein Realschule, um eine Ausbildung zu beginnen. Rechts im Bild Klassenlehrer Martin Streibert.

Paten nehmen Abschied -
Wenn die Großen sich um die Kleinen kümmern
Am Freitag, den 01.06.2007 war es soweit:  Die Zehntklässler verbrachten ihren letzten Unterrichtstag an unserer Schule – es war der Motto-Tag „Flower Power“. Also hieß es auch Abschied nehmen von lieb gewordenen Patenkindern.
Nadine Kuchler ist eine solche Patin. Von ihr haben die jüngeren Schüler nur Gutes zu erwarten, denn sie wurde mit anderen ausgewählt, sich um die Klasse 5a zu kümmern und beim Einstieg zu helfen. Denn vieles ist neu, wenn die Grundschüler an der neuen Schule ankommen: der große Schulhof, die vielen älteren Schüler, neue Räume, unbekannte Wege, eine neue Klasse, viele neue Lehrer... Da tut es gut, eine Vertrauensperson, einen Paten zu haben, der hilft, den Übergang zu erleichtern.
Jetzt, nach einem Jahr, ist die Patenschaft für Nadine und ihre Mitstreiter beendet. Sie gehen zu weiterführenden Schulen oder in eine Berufsausbildung. Mit einer kleinen Abschiedsrede und einer Süßigkeit verabschiedeten sie sich von ihren Schützlingen. 
 

Patinnen
Christien Müller verteilt am Motto-Tag kleine Süßigkeitspakete an ihre Schützlinge

Lisa aus der 5a ist ein bisschen traurig. Sie hat sich an die netten Patinnen gewöhnt und ist zufrieden mit deren Betreuung. Sie hätte aber gern noch mehr davon gehabt.
Zeit für einen Rückblick. Nadine Kuchler: „Die neuen Schüler haben sich auch durch unsere Hilfe schnell eingewöhnt. Wir haben uns am Kennlerntag vorgestellt und die Neuen durch die Schule geführt, wir waren die Ansprechpartner bei Ärger, haben beim Zurechtfinden geholfen, Fragen beantwortet und waren auch manchmal im Unterricht dabei.“ Gerne hätten sie alle noch mehr getan, aber schließlich forderte die eigene Schulkarriere ihren Tribut.
Auch im kommenden Schuljahr werden die Neuankömmlinge von ihren Paten empfangen, das System ist ein Erfolgsmodell. Einmal wöchentlich stehen die Paten im Schlichterraum für Gespräche bereit, und selbstredend sind sie in jeder großen Pause ansprechbar und führen Aufsicht in den Spielpausen der Kleinen. Sie stellen sich auch den Eltern vor und beantworten deren Fragen am ersten Elternabend. Spezielle Buspaten übernehmen Verantwortung auf dem Schulweg in den EVAG-Bussen zeigen Präsenz und greifen ein, wenn’s sein muss. Seitdem gibt es deutlich weniger Raufereien und Störungen, haben die Verantwortlichen festgestellt.

M.R.

Veröffentlcht am 22.06.2007 auch im Lokalteil der WAZ




Veröffentlicht am:
03.06.2007