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Hallo Herbst

Die 6e begrüßt den Herbst mit Waldjugendspielen

Morgens um 8.30 an der Schillerwiese im Essener Stadtwald: Die Begeisterung für den Herbst ist bei der 6e noch nicht richtig spürbar. Kurz vor dem kalendarischen Beginn der stürmischen Jahreszeit versammeln sich 22 Schülerinnen und Schüler am 21.9., um gemeinsam die Waldjugendspiele zu erleben. Es weht ein kühler Wind und es ist nass-kalt. Klassenlehrer Carsten Völker-Oesterwald versucht sich als Motivationstrainer: „Wir bewegen uns gleich und dann wird uns allen warm!“

Die Rollende Waldschule bietet Falke, Eule und Co. zum Anfassen

Tatsächlich schafft es Gabriele Seifert, Mitarbeiterin  von Grün und Gruga, die Klasse schon bei der ersten Station zu begeistern. Bei der Tierpantomime ruft Viktorie: „ Können wir das nicht auch bei der Klassenfahrt machen?“

Auf die Schülerinnen und Schüler warten aber noch 9 weitere Stationen, bei denen sie verschiedene Aufgaben lösen müssen. Seit mehr als 25 Jahren können 6.-Klässler schon im Stadtwald das Ökosystem Wald erleben. Spielerisch wird Wissen vermittelt, während die Kinder aber auch Geschick, Beobachtungsgabe und Teamgeist zeigen müssen. Wer weiß, wie ein Biber aussieht oder wie sich eine Eule anhört? Die Sechstklässler raten mit Eifer an dem Stand der Rollenden Waldschule und die Bläsergruppe der Kreisjägerschaft Essen gibt ihr Bestes, um ihr Können unter Beweis zu stellen. Im Viertelstundenrhythmus wechseln die Schüler die Stationen und können fleißig Punkte sammeln, um zum Schluss vielleicht einen Preis zu gewinnen.

Viele Beteiligte sorgen dafür, dass die Jahrgangsstufe 6 verschiedener Schulformen an diesem Tag den heimischen Wald näher kennen lernen können: die Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, die Schule Natur und die Forstverwaltung von Grün und Gruga Essen, aber auch verschiedene Sponsoren und Kooperationspartner wie zum Beispiel die Kreisjägerschaft Essen oder die van Eupen Stiftung arbeiten Hand in Hand zusammen.
Gar nicht so einfach: Balancieren
auf dem Waldboden


Kurz vor dem Ende der Veranstaltung erleben die Mädchen und Jungen, dass die Natur wenig berechenbar ist. Da es immer stürmischer und regnerischer wird, werden die Waldjugendspiele gegen Mittag abgebrochen. Klassenlehrer Carsten Völker-Oesterwald weiß aber, wie er seine Schützlinge über das plötzliche Ende hinwegtrösten kann: „Der Herbst beginnt doch gerade erst und beim nächsten Spaziergang beweist ihr euer Wissen über den Wald.“
Melanie Kühn


Seiltanz im Schellenberger Wald



Veröffentlicht am:
30.09.2018