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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Meins wird deins

Jeder kann St. Martin sein

Sankt Martin hat der Legende nach mit dem Schwert seinen Mantel geteilt. Eine Hälfte behielt der römische Reiteroffizier in kalter Nacht für sich, die andere Hälfte reichte er einem frierenden Bettler. Eine kleine Geste, eine große Seele.
Es ist die Mitmenschlichkeit, wegen derer der spätere Bischof von Tours verehrt wird und heiliggesprochen wurde. Soziale Verantwortung nach diesem Vorbild vermittelt der Religionsunterricht der AES. Die Heiligenlegende soll praktisch nachgelebt werden. So entstand die Idee zu der Aktion nach dem Slogan des Kindermissionswerkes „Meins wird deins - jeder kann St. Martin sein“.
Acht Klassen der 5er- und 6er-Stufen beider AES-Standorte nahmen an der Aktion teil. Die Kinder durchforsteten ihre heimische Umgebung nach Brauchbarem, das sie spenden und so mit anderen teilen könnten. Je ein Kleidungsstück oder Spielzeug kam da pro Kind in die Sammlung, und so wimmelte es schnell vor Brettspielen, Büchern, Pullis, Schuhen, Knuddeltieren und anderem.
Gespendetes Spielzeug und Bücher werden jetzt vom Sozialdienst katholischer Frauen direkt an bedürftige Familie verteilt. Die Kleidung kann für sehr kleines Geld im Second-Hand-Laden „Hosenmatz“ erworben werden. Der „Hosenmatz“ ist ein gut sortierter Laden in der Essener Rottstraße, ehrenamtlich geführt vom Sozialdienst katholischer Frauen. Seine Erlöse gehen zum großen Teil an Familien, die sich in besonderen Notlagen befinden. Damit haben jetzt die Kinder der AES mit dieser Aktion genau wie der heilige Martin ihre Habe geteilt, um anderen Menschen in einer Notlage zu helfen.
MR
Unter dem wachsamen Blick von Albert Einstein präsentieren die Sprecher der beteiligten Klassen einen Teil ihrer Beiträge zur Aktion „Meins wird Deins – Jeder kann St. Martin sein“:
untere Reihe: Celina Kempkes 5a, Rene Welker 5a, Philine Gauser 5b, Aaron Bruns 5b
obere Reihe: Fred Bahr 6a, Pauline Ducke 6a, Jan Bratz 6c, Stella Frochte 6c (v.l.).
Esther Noll (r.) und die Vorsitzende des Sozialdienstes katholischer Frauen, Annegret Flügel (2. v. r.) nehmen die Spenden entgegen. Mit dabei Schulleiter Wolfgang Neuhaus, die Initiatorin der AES-Aktion Lotte Reinartz und Religionslehrer Steffen Pfannschmidt.



Veröffentlicht am:
20.11.2018