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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

Lesewettbewerb 2018 KE

Lesen und Lesen lassen

„Die Staatsbibliothek auf Melmac hatte zwei Bücher, als sie abbrannte. Und eines war noch nicht mal ausgemalt“, sinnierte einer der großen Fernsehhelden der achtziger Jahre – ALF. Der kleine, haarige Außerirdische ist nicht bekannt für seine Gelehrtheit, aber verspricht inzwischen Generationen von Kindern Spaß am Wortwitz. Celina hatte sich daher für den Vorlesewettbewerb an der Albert-Einstein-Realschule in Kettwig eine Buchstelle aus dem Kinderbuch „Alf“ ausgesucht. Sie war mit ihren Mitstreitern Julienne, Victoria und Luis am 7.12. angetreten, um vor der Jahrgangsstufe 6 und der Jury vorzulesen. Diese bestand aus dem Direktor Wolfgang Neuhaus, Deutschlehrerin Katrin Heine und dem stellvertretenden Schülersprecher Leon De Martin.

„Ich freue mich sehr darauf, dass ihr heute euer Können unter Beweis stellt und damit eine schöne Tradition unserer Schule weiterführt“, mit einem Lächeln begrüßte Neuhaus das Publikum und stimmte auf die spannende Stunde ein. Mit Christsternen und Tannengrün geschmückt lud weihnachtliches Kerzenlicht im Musikraum dazu ein, den Kindern zu lauschen. Nachdem die Klassen in den letzten Wochen intensiv betontes Lesen geübt hatten, war nun der große Tag für die von den Klassen ausgewählten besten Leserinnen und Lesern gekommen. Sie stellten ihre Bücher kurz vor und boten dann Ausschnitte aus Kinderbüchern, die sie sich für den Wettbewerb ausgesucht hatten. Neben ALF lernten die Zuhörer sowohl „Die drei Ausrufezeichen“, als auch den „Funklerwald“ näher kennen und gingen auf „Gespensterjagd“. Zum Schluss musste das Quartett eine unbekannte Textstelle aus „Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder“ vorlesen. Da alle Vorträge gelungen waren, fiel es der Jury schwer, die Vorleser in der Lesetechnik, Interpretation und Textstellenauswahl zu bewerten. In der Wartezeit auf die Ergebnisse erzählten die Vortragenden, wie aufregend die Präsentationen für sie gewesen waren. Luis war aber auch der Stolz auf seine Leistung anzusehen: „Ich war gestern schon so gespannt auf heute und jetzt habe ich es geschafft!“

Luis nahm die Zuhörer mit auf Geisterjagd

Nach bangen Minuten wurde Julienne schließlich zur Besten gewählt, aber alle erhielten kleine Überraschungen und Urkunden. Deutschlehrerin Katrin Heine verkündete die Entscheidung und betonte ihre Hoffnung, dass die spannende Bücherauswahl das Publikum zum (Weiter-)Lesen animieren könnte.  
Jury-Mitglied Leon konnte nur Gutes über die kleinen Leser berichten: „Respekt, dass man in dem Alter schon so flüssig und betont vorlesen kann.“ Grinsend fügte er hinzu: „Viele können das in meiner 10.Klasse noch nicht!“

Juliane, Luis, Victoria und Celina freuten sich über die Urkunden​
 
MK



Veröffentlicht am:
11.12.2018