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Albert-Einstein-Realschule Essen-Rellinghausen

Arbeit ist das halbe Leben

"Und die andere Hälfte ...

sollt ihr euch nicht über eure Berufwahl ärgern“, Klassenlehrer Carsten Völker-Osterwald verdeutlichte der Jahrgangsstufe 8 der Albert-Einstein-Realschule Kettwig, warum der Tag der Potenzialanalyse so wichtig war. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich am 5.12. auf den Weg nach Vogelheim gemacht, um in dem Ausbildungszentrum der Bauindustrie ihre Fähigkeiten kennen zu lernen.

Gar nicht so einfach:
Wie schätze ich mich selbst ein?

Im Schatten des RWE-Stadions motivierte die Testleiterin Anja Kossek die jungen Erwachsenen: „Heute ist der Start auf dem Weg in eure Berufsorientierung. Ihr werdet mehr über eure Stärken kennen lernen und vielleicht auch Schwachstellen entdecken.“ Dazu mussten sich die Schülerinnen und Schüler erst einmal in einem Bogen selbst einschätzen. Wie steht es um die Leistungsbereitschaft, die Arbeitsplanung oder die Problemlösefähigkeit? Da nicht alle Beschreibungen sofort verständlich waren, konnte Kossek praktische Erklärungen geben: „Räumliches Vorstellungsvermögen? Ihr bekommt zu Weihnachten neue Möbel für euer Zimmer. Könnt ihr euch direkt vorstellen, wo sie stehen sollen? Zeichnet ihr euch vielleicht sogar einen Raumplan?“

Danach ging das praktische Arbeiten los: In Kleingruppen wurden die Klassen in verschiedene Räume geschickt, in denen sie an fünf Aufgabenbereichen arbeiteten und dabei von Testleitern beobachtet wurden. Geschicklichkeit, Kreativität und Teamgeist wurden genauso getestet wie das Durchhaltevermögen und die Kommunikationsfähigkeit. „Das macht richtig Spaß“, sagte Lennart in den Pausen und die grinsenden Mädchen an seiner Seite gaben ihm Recht: „Wir haben ein Werbeplakat für unsere großartige Produktidee entworfen: Ein Kaugummi, das die Kalorien und den Geschmack von 3 Mahlzeiten liefert. Das muss uns erst einmal einer nachmachen.“
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Konzentration, Geduld und
Geschicklichkeit waren gefragt

Um 14 Uhr waren dann aber doch alle erschöpft und traten den Rückweg zur Schule an. Die Testleiter beschäftigten sich die darauffolgende Woche mit den Ergebnissen, um dann mit den Eltern und ihren Kindern intensive Rückmeldegespräche  in der Schule zu führen. Obwohl die meisten froh waren, dass dies erst der Grundstein für die folgenden Schritte in der Berufsorientierung war, waren dieser Vater beeindruckt: „Ich finde es super, dass die Schule schon so früh damit beginnt, die Schüler an die Ideen der Berufsorientierung zu gewöhnen und sich Gedanken über die eigenen Potenziale zu machen.“


Die Essensbombe, Fly Car oder die Thermohose – der Kreativteil wurde grandios gemeistert
 
MK



Veröffentlicht am:
18.12.2018

 


URL: http://www.aes-essen.de//de/Newsmeldung?newsid=909&printview=1
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