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Südamerika - Brasilien - Passo Fundo

Passo Fundo - Von Stadtwald und Rellinghausen nach Brasilien – wie geht das?

Passo Fundo, eine Stadt in Südbrasilien, hat wie viele andere Städte auf dem südamerikanischen Kontinent große Elendsviertel. Seit etlichen Jahren unterstützt die AES die Kinderhilfe, die in der Nachbarschaft unserer Schule gegründet wurde und sich für Not leidende Kinder in Südamerika engagiert.

LuisMomentan haben wir Patenschaften für drei Kinder übernommen. Sie heißen Tania, Luis und Lucas. Zweimal im Jahr erhalten wir Post von unseren Patenkindern; jedes Mal bedanken sie sich herzlich für die Hilfe und geben Auskunft über ihre schulischen Fortschritte.

Während für uns hier in Deutschland der Schulbesuch ganz selbstverständlich ist, ist dies für die Kinder aus den Favelas, den Elendsquartieren, nicht der Fall. Viele können keine Schule besuchen, weil ihre Eltern das Schulgeld nicht bezahlen können oder weil die Kinder selbst schon arbeiten müssen, um die Familie zu unterstützen. Ihre Not ist für uns in Deutschland kaum zu begreifen. Die Familien leben in kleinen Hütten ohne Strom und Wasseranschluss. Ein Raum ist Wohn- und Schlafraum,

Kinder- und Arbeitszimmer, Küche und Bad zugleich. Ein eigenes Bett oder gar ein Zimmer für sich allein ist dort unvorstellbar. Es mangelt aber auch an Lucasder Versorgung mit Nahrungsmitteln, Medikamenten und Kleidung.

Daher hat die AES sich entschlossen, durch Patenschaften zumindest einigen Kindern eine bessere Zukunft zu ermöglichen. Unsere Schule überweist jährlich pro Patenkind 192,00 €. So ist es Tradition an der AES, dass an Elternsprechtagen Kaffee und Kuchen zugunsten der Kinderhilfe verkauft werden. Ferner ist die gesamte Kollekte des ökumenischen Abschlussgottesdienstes der Klassen 10 für die Kinderhilfe Passo Fundo bestimmt.

Mit dieser Hilfe können dann die Patenkinder eine Schule besuchen. Sie leben aber weiterhin in ihren Familien. Nach der Schule am Vormittag erhalten sie eine warme Mahlzeit, danach Betreuung bei den Hausaufgaben und – wenn nötig – Kleidung. Im Anschluss an die Schule können die  Jugendlichen in einem Berufsbildungszentrum ein Handwerk erlernen. Mit so einer guten Ausbildung haben die Patenkinder eine reelle Chance, einen Arbeitsplatz zu finden und aus dem Kreislauf der Armut auszubrechen.

Barbara Pähler