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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

LRS-Förderung

AES erste Essener Kooperationsschule der Universität Essen/Duisburg 
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Studenten fördern Schüler -

Schüler individuell fördern und zukünftigen Lehrern Praxis vermitteln – das ist das erklärte Ziel des Kooperationsvertrages, der am 18.11.2008 zwischen der Universität Duisburg/Essen und der AES offiziell unterzeichnet wurde. Prorektor Prof. Franz Bosbach, Dr. Werner Schöneck vom Zentrum für Lehrerbildung und Schulleiterin Ulrike Liebenau (Foto v.r.n.l.) unterzeichneten den Vertrag. Die Schule verpflichtet sich, fünf Praktikanten-Stellen anzubieten. Dafür genießen ihre Fünft- und Sechstklässler wissenschaftlich fundierte Förderung.

Seit Februar 2009 läuft bereits die Fördermaßnahme, die zurzeit 43 Schülern mit Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) hilft, den Anschluss zu behalten. Betreut werden sie jetzt und in Zukunft von fünf speziell ausgebildeten Praktikanten wie Katharina Buchholz, Lehramtsstudentin mit Deutsch und Englisch. Sie hat bisher durchweg positive Erfahrungen mit der wöchentlichen Förderstunde gemacht: „Ich registriere Leistungssteigerungen in Deutsch und die Erfolge im Regelunterricht motivieren wiederum zu mehr Einsatz im Förderunterricht.“ Ihre Kommilitonen sehen auch für sich positive Effekte wie eigenständiges Arbeiten mit kleinen Lerngruppen, das ihnen mehr bringt, als Unterrichtsbesuche. Außerdem hat man mit solchen Erfahrungen bei einer Bewerbung sicher die Nase vorn.

Klassenlehrerin Beate Schlich ist beeindruckt vom Erfolg der Maßnahme. Sie berichtet von Lina, die mit erheblichen Rechtschreibproblemen in ihre Klasse kam und diese nun völlig aufgearbeitet hat: „Sie hat nicht nur dazugelernt, sie hat auch an Selbstbewusstsein gewonnen.“

Nach einem Verfahren, entwickelt an der Uni Münster und von Dozent Klaus Stephan in Essen eingeführt, werden per Computer Fehlerprofile der einzelnen Schüler erstellt. Damit lassen sich gezielte Fördermaterialien aufbauen, die auf jedes Kind individuell eingehen. So wird punktgenau an persönlichen Schwachpunkten gearbeitet. Auch die Kinder registrieren Fortschritte: „Ich hab’ jetzt bessere Noten“, meint Lina und Nicolina ergänzt: „Man bekommt Regeln. Es bringt auf jeden Fall was.“

Weitere Informationen siehe Schulprogramm >>