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KE Erzähl doch mal von deinem Praktikum...

Wie in jedem Jahr verließen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 im Februar für drei Wochen die Schule, um das Berufsleben zu testen. Eine von ihnen, Anina Weber, berichtet, wie der Alltag aussah:

Erzähl doch erst einmal, wo du dein Praktikum absolviert hast und wie du darauf gekommen bist, dich dort zu bewerben.
Ich habe mein Praktikum bei der Johanniter Unfall Hilfe e.V. gemacht. Ich habe mich dazu entschieden mein Praktikum dort zu machen, weil ich bereits seit 2 Jahren in der Johanniter Jugend tätig bin und gerne sehen wollte, wie es in den anderen Abteilungen läuft.

Wie sah denn dein Praktikumsalltag aus?
Mein Praktikumsalltag war eigentlich immer unterschiedlich,  je nachdem in welcher Abteilung ich war. Wenn ich im PKW-Einsatz-Dienst war, lief mein Tag eigentlich so, dass ich um 9.00 Uhr angefangen habe zu arbeiten, je nachdem, welches Krankenhaus Blutkonserven brauchte.  Das sind dann so genannte MTD Fahrten. Es werden Mitarbeiter der Einsatzdienste ausgerufen, und dann erfährt man bei der Leitstelle, was es für eine Ausfahrt ist. Die meisten Fahrten sind Ausfahrten zwischen dem Zentrum, der Labormedizin und dem Hyssenstift. Feierabend hatte ich immer so gegen 16.00 Uhr.

Nenne doch einmal zwei Dinge, die dir besonders viel Spaß gemacht haben und stelle uns zwei Veränderungswünsche am Praktikum vor.
Am meisten Spaß hat mir gemacht, wenn ich im PKW-Einsatz-Dienst war, da mein Kollegium dort immer unterschiedlich war. Außerdem habe ich viel Spaß bei den Erste-Hilfe Kursen gehabt, da ich vieles selber machen konnte. Meiner Meinung nach könnte das Praktikum noch länger gehen, ansonsten habe ich keinen Änderungswunsch.

Welchen Tipp kannst du den Schülerinnen und Schülern geben, die nach euch ins Praktikum gehen?
Sie sollten sich in jedem Fall auf das Praktikum einlassen, auch wenn es ihnen am Anfang nicht gefällt Außerdem sollten sie nicht so enttäuscht sein, wenn sie ihr Praktikum vielleicht nicht in ihrem Wunschberuf machen können, vielleicht stellt sich ja sogar heraus, dass das Praktikum in einem anderen Bereich totalen Spaß macht.

Was macht mehr Spaß: Schule oder Arbeit?
Mir persönlich macht das Arbeiten mehr Spaß, da es mehr Abwechslung gibt, als in der Schule. Bei der Arbeit weiß man nie, was einen heute genau an Aufgaben erwartet.

Welche Eindrücke aus dem Praktikum sind für deine Zukunft besonders wichtig?
Ich finde es ist besonders wichtig, für sich selbst zu entscheiden, ob der Beruf, den ich im Praktikum ausübe, mir gefällt und ob ich  später nach der Schule diesen Beruf vielleicht mal ausüben möchte oder nicht. Das sollte jeder für sich selbst entscheiden, denn es macht keinen Sinn, später einen Job zu machen, der einem keinen Spaß.

Vielen Dank!
Melanie Kühn



Veröffentlicht am:
19.05.2017