Ein Hoch auf uns

Die Trommel-AG lässt akustisch einen kompletten Wald entstehen.
Ich glaub', ich bin im Wald! Diesen Eindruck konnte man tatsächlich bekommen, als Trommellehrer Hasan Kayar mit seiner Trommelgruppe erst Windgeräusche, dann Regetropfen und dazu noch die gesamte Fauna mit Waldvögeln, Kröten und anderem Getier erklingen ließ. Doch als es dann hieß: „Gebt mir ein A", und das E und das S folgten, war wieder klar: Wir sind in der Aula der Albert Einstein Schule. Ein warmes Willkommen für Eltern, Angehörige und die neuen Fünftklässler zum ersten Schultag.

Die Schulleitung stellt sich vor: Dr. Kerstin Sperling-Ischinsky und Martin Streibert.
Ein Einstieg, der Lust auf mehr macht, denn zum Beispiel Trommeln gehört demnächst zum Stundenplan der drei neuen Fünferklassen, verspricht das Schulleitungsteam Dr. Kerstin Sperling-Ischinsky und Martin Streibert. Sie stellen das Schulmotto vor: „Verantwortung für sich und andere übernehmen". Willkommenes Stichwort für den Schulpflegschaftsvorsitzenden Martin Lengsfeld, der die Eltern auffordert, sich „zum Wohle aller" bei der Schulpflegschaft einzubringen.

Albert sortiert seine Gedanken.
Die Schülerschaft hat eine bunte Bühnenshow auf die Beine gestellt. Maskottchen Albert bemüht sich, seine Gedanken zu sortieren, die Zirkus-AG verbreitet mit Akrobatik und Clownerie gute Laune.

Ein Hoch auf uns. Das „Chörchen" bringt Bewegung in die Aula.
Das dreiköpfige „Chörchen" singt „Ein Hoch auf uns" und das Publikum ist sofort einverstanden und klatscht mit. Charleston und Rock & Roll bietet die Tanz-AG, ein Verweis auf die hundertjährige Geschichte der AES.
Die AGs stellen sich ebenso vor wie die Paten. Die „guten Geister" der Schule dürfen nicht fehlen, Mitarbeiter, die sich zusätzlich zum Kollegium um die Kinder kümmern.

Vier Paten aus dem 10er-Jahrgang helfen den Neuen durchs erste AES-Schuljahr.
Dann aber geht's richtig los, der neue Klassenraum wartet darauf, erobert zu werden. Das gleiche blüht dem Stadtteil Rellinghausen am dritten Schultag. Die Kinder der fünften Klassen sollen nicht nur neue Arbeitsweisen, sondern auch die schulische Umgebung und ihren Schulweg kennen lernen.

Die Zirkus-AG zeigt was sie kann.
Für die neuen 5er das volle Programm. Derweil sind aktive Eltern dabei, den Ankömmlingen mit Kaffee, Kuchen und anderen Getränken die Wartezeit zu verkürzen.
Eine Mutter fragt nach der Veranstaltung: „Das habe ich doch richtig verstanden, meine Tochter kann auch zwei AGs belegen?" Schulleiterin Sperling-Ischinsky mit einem Lächeln: „Aber natürlich. Wenn Sie wollen, fünf. Jeden Tag eine." Herzlich willkommen in der AES-Welt.
Michael Rausch

Albert stellt die bunte Welt der Arbeitsgemeinschaften vor.

Die „Guten Geister" der AES: (v.l.) Alltagshelferin Bianca Strack, Schulsozialarbeiterin Jana Windirsch, Hausmeister Björn Herzog und Frau Kremen, zuständig u.a. für den Sanitätsraum.