Die vier von der 5b (vorne) haben es geschafft. Sie werden demnächst auf Bezirksebene um den Milchcup 2026 spielen.

Milch und Tischtennis, gibt es da einen Zusammenhang? Die Kuh, die lacht, kennen wir ja, aber spielen Kühe etwa Ping Pong? Nein, ganz anders: Die NRW-Milchwirtschaft richtet seit Anfang des Jahrtausends ein Rundlaufturnier aus. Es heißt „Milchcup“, wird für die Klassen 3 bis 6 als Schulturnier, dann auf Bezirks- und schließlich auf Landesebene ausgetragen. Den Landessiegern winkt am Ende „eine Prämie für die Klassenkasse“.

Der Sechser-Jahrgang hat es bereits hinter sich. Gemischte Vierer-Teams aus vier Klassen haben alles gegeben. Bis zu fünf Sätze dauerte manches Spiel. Sportlehrer Michael Freitag, der das Turnier leitet: „Es war hart umkämpft.“ Am Ende siegte die 6c über ihre drei Parallelklassen.

Noch herrscht entspannte Stille. Alle konzentrieren sich auf das Runde, das aufs Eckige muss.

Die Fünfer haben drei Jungen-Mannschaften geschickt. Es herrscht Anspannung. Man hört Ausrufe, wie: „Mann, ich muss mich konzentrieren“ nach einem verlorenen Aufschlag. Die Teams feuern sich untereinander an: „Du packst das!“ Der Raum vibriert. Die spöttische Bemerkung, dass der Tisch sich mehr bewegt als die Spieler, wäre hier völlig unangebracht.

Energie und Kampfgeist. Die 5er geben alles.

Zeit genug für eine Rückrunde. Das Drama spitzt sich zu, die 5b hat die nervenstärksten Spieler und gewinnt das Schulturnier des Fünfer-Jahrgangs.

Die 6c und die 5b werden also die AES auf Bezirksebene vertreten. Im März findet das Turnier in der Gesamtschule Horst in Gelsenkirchen statt. Und man darf sicher sein: Becher, also Cups mit Milch und Milchprodukten wird es natürlich während der Wettkämpfe für die Beteiligten kostenlos geben.

Michael Rausch

Die Teams feuern sich untereinander an.

Gut pariert. Der Ball ist entschärft.