Kaum war der einminütige Dauerton des landesweiten Probealarms verklungen, pfiff der Schiedsrichter die Halbfinal-Partie auf der RWE-Anlage an der Seumannstraße an. Die AES-Mannschaft traf auf das Helmholtz-Gymnasium im Kampf um den Einzug ins Finale um die Stadtmeisterschaft der Jahrgänge 2007 – 2009.

Der Freistoß, der zum 0:2 führte.

Luca bremst den gegnerischen Stürmer aus, Silas flankiert die Aktion.

Die Partie entwickelte sich zum Spiel auf ein Tor, das sich vorwiegend in der AES-Hälfte abspielte. Häufig stand der gegnerische Torwart kurz vor der Mittellinie. Allerdings ist das 0:3 Endergebnis die Folge einer starken Verteidigungsleistung. Beleg dafür ist die Tatsache, dass nur eins der Tore aus dem Spiel heraus erzielt werden konnte. Die anderen beiden Tore fielen durch Freistöße, also Standardsituationen.

Helmholtz hatte zwar einige starke Ballzauberer in seinen Reihen und konnte sehenswerte Spielzüge aufbauen. Sie scheiterten aber in der Mehrzahl der Fälle an der kämpferisch aufgestellten AES-Verteidigung, die sich furchtlos dem gegnerischen Sturm entgegenwarf und ein ums andere Mal den Stürmern den Ball vom Fuß nahm. Hilfreich dabei war sicher auch die Unterstützung durch die mitgereiste AES-Benimm-AG, die aus vollem Hals sang: „Du bist mein ABC, mein großes Einmaleins.“

Diesen Eckball hat Julius sicher gefangen.

„Du bist mein ABC, mein großes Einmaleins.“ Die Benimm-AG tat alles zur Unterstützung.

Das Resümee von Teamcoach Dominik Adlers fiel dennoch positiv aus. „Ihr habt die Schule gut repräsentiert und seid fair geblieben.“ Dass andere Mannschaften besser sind – was soll’s? Der Glückwunsch galt am Ende dem Helmholtz-Team für das gewonnene Halbfinale und den kommenden Kampf um die Stadtmeisterschaft.

MR

Malik und Luan bremsen den Helmholtz-Stürmer aus.