Zwiegespräche – angenehm und respektvoll
Wartezeiten? Nicht an der AES! Hier sind die Termine eng getaktet: Es ist wieder Schülersprechtag. Genau 15 Minuten stehen pro Gespräch zur Verfügung und die werden exakt eingehalten. Ein Termin ist verpflichtend.

Dient als Gesprächsgrundlage: der ausgefüllte Vorbereitungsbogen.
Der ist gut vorbereitet: Ein ausgefülltes Formular dient als Gesprächsgrundlage. Seit vier Schuljahren gibt es diese Möglichkeit, Einzelgespräche nur mit Lehrern und ohne Eltern zu führen. Es geht um die eigene Leistung, die Selbsteinschätzung, auch Fragen zum Miteinander können gestellt und beantwortet werden. Dramatische Szenen sind kaum zu erwarten, alle Gespräche laufen in ruhiger, freundlicher, mitunter auch humorvoller Atmosphäre ab. Wie zufrieden sind die Beteiligten mit diesem Tag?
Schülersprecherin Pia Rust, die im 10er-Jahrgang keinen Termin mehr braucht, erinnert sich: „Der Schülersprechtag ist mir positiv in Erinnerung geblieben. Es war gut, offen über Probleme und Wünsche sprechen zu können und sich ernst genommen zu fühlen. Das Zwiegespräch war angenehm und respektvoll, man konnte ehrlich seine Meinung sagen. Mir haben die Gespräche etwas gebracht.“

Keine unnötigen Wartezeiten dank guter Planung.
SV-Lehrerin Carolin Körner hat einen gut gefüllten Terminplan. Sie meint: „Der Tag ist alles in allem eine sehr nette Sache. Viele Schüler versuchen schnell, einen Termin bei ihren Hauptfachlehrern zu finden, oder zu denen sie einen besonderen Draht haben. Es geht um Soziales oder Emotionales, die Arbeitseinstellung, Noten oder auch um erreichbare Abschlüsse. Der Tag einmal pro Schuljahr ist Normalität geworden, eine feste Größe im Schulalltag.“ Schülerinnen, die auf dem Flur warten, könnten sich auch einen weiteren Sprechtag pro Schuljahr vorstellen.
Dominik Adlers, Lehrer für Deutsch, Geschichte und Politik sieht den Tag ebenfalls positiv: „Der Schülersprechtag zur Mitte des Schuljahres ist für die Schüler eine Möglichkeit, Probleme zu besprechen, Befindlichkeiten zu erläutern und auch eine Rückmeldung zum Leistungsstand zu erhalten. Durch den Bogen haben die Kinder die Möglichkeit, ihre gesteckten Ziele eigenständig zu einem späteren Zeitpunkt zu überprüfen. Ich halte das für ein gutes Mittel, Eigenverantwortung zu schulen und die Kinder dabei dennoch eng zu begleiten.“
MR
