Mein Praktikum habe ich in Italien in San Felice Circeo im Centro Ferie Salvatore gemacht. Am Anfang war ich ziemlich aufgeregt, weil ich vorher noch nie so weit weg alleine gearbeitet habe. Aber ich habe mich schnell eingelebt und mich dort wohlgefühlt. Die Reise nach Italien war auch spannend, weil ich schon sehr früh am Flughafen sein musste. Für den Hinflug war ich ungefähr um 5:30 Uhr am Flughafen. Als ich angekommen war, war ich erstmal beeindruckt von der Umgebung, weil alles ganz anders aussah als in Deutschland. Das Meer war direkt in der Nähe und generell war die Stimmung dort viel entspannter.

Während meines Praktikums hatte ich verschiedene Aufgaben. An manchen Tagen habe ich morgens gearbeitet und Betten bezogen. Mein Arbeitstag begann dann meistens um 10:30 Uhr und ging ungefähr bis 13 Uhr. Zusammen mit den anderen Mitarbeitern habe ich die Zimmer sauber gemacht und die Betten frisch bezogen damit alles ordentlich für die Gäste vorbereitet war. Die Arbeit war manchmal anstrengend, vor allem wenn viele Zimmer gemacht werden mussten, und es so warm war, aber mit der Zeit wurde ich schneller und es hat mehr Spaß gemacht . Danach gab es immer Mittagessen und dann hatte ich meistens Freizeit. Oft bin ich an den Strand gegangen oder einfach spazieren gegangen. Das war echt schön, weil das Wetter meistens gut war und man sich nach der Arbeit entspannen konnte.
Die meiste Zeit meines Praktikums habe ich aber abends im Service gearbeitet. Meine Schicht begann meistens um 19:30 Uhr. Dort musste ich Teller austeilen, Tische decken, Geschirr abräumen und manchmal auch Geschirr abtrocknen und sauber machen. Am Anfang war ich etwas unsicher, weil alles schnell gehen musste und viele Leute gleichzeitig etwas wollten. Aber nach ein paar Tagen habe ich mich daran gewöhnt und wusste besser was ich machen sollte. Ich fand es eigentlich ganz cool, weil man immer beschäftigt war und mit vielen Leuten zusammengearbeitet hat. Man musste freundlich bleiben und gut mit den anderen Mitarbeitern zusammenarbeiten damit alles funktioniert.

Ein paar der Mitarbeiter konnten deutsch sprechen und ein paar haben gebrochenes Englisch gesprochen. Beides war aber kein Problem für mich. Einmal habe ich auch im Frühdienst gearbeitet. Dafür musste ich schon um 5:30 Uhr aufstehen, damit ich um 6:30 Uhr anfangen konnte zu arbeiten. Das war wirklich sehr früh und ich war richtig müde. Meine Aufgabe war dort hauptsächlich, auf das Buffet zu achten und Essen oder Getränke nachzufüllen wenn etwas leer war. Obwohl ich früh aufstehen musste, war es trotzdem interessant weil ich nochmal einen anderen Bereich kennengelernt habe.
Neben der Arbeit habe ich auch viele schöne Sachen erlebt. Insgesamt war ich viermal in Rom. Dort war eine Klasse auf Klassenfahrt, die auch im Ferienzentrum war, und ich bin manchmal mitgefahren. In Rom konnten wir viele Sehenswürdigkeiten anschauen und einfach durch die Stadt laufen. Mir hat es dort richtig gut gefallen, weil die Stadt sehr groß und beeindruckend ist. Besonders cool fand ich die alten Gebäude. Wir hatten meistens ein paar Stunden Zeit, um herumzulaufen, Fotos zu machen und die Stadt zu erkunden. Ein weiteres Highlight war der Ausflug nach Pompeji. Dort war ich auch zusammen mit der Klasse. Wir sind durch die alten Straßen gelaufen und haben uns alles angeschaut. Ich fand es interessant zu sehen, wie die Menschen früher dort gelebt haben.

Wir haben viele Fotos gemacht und hatten genug Zeit, alles in Ruhe anzuschauen. Der Ausflug hat mir sehr gefallen, weil ich vorher nur im Unterricht von Pompeji gehört hatte und es jetzt mal in echt sehen konnte. Meine Eltern waren davon auch sehr beeindruckt. Während meines Praktikums habe ich auch versucht, ein bisschen mehr Italienisch zu sprechen. Ich konnte zwar nicht viel italienisch, aber ich habe mich trotzdem getraut ein paar Wörter und Sätze zu benutzen. Mit der Zeit wurde ich sicherer und habe gemerkt, dass es immer besser geklappt hat. Die Leute dort waren meistens freundlich und hatten Geduld wenn ich etwas nicht direkt verstanden habe. Zusammen hat man immer eine Lösung gefunden.
Insgesamt hat mir das Praktikum richtig gut gefallen. Ich habe viele neue Erfahrungen gesammelt und gelernt, selbstständiger zu sein. Außerdem habe ich neue Leute kennengelernt und viel über Italien erfahren. Natürlich war die Arbeit manchmal anstrengend, aber trotzdem war es eine schöne Zeit, an die ich mich noch lange erinnern werde.
Emely Sophie Baun, 9b
