
„Herzlich willkommen!“ Ein warmer Empfang von „Albert“.
Aufgeregt? „Ein bisschen“, sagt Leora, die heute den sehr netten, aber schusseligen Albert Einstein spielt.
Sie hat ihr Skript gelernt, aber sie gönnt sich durchaus etwas Spielraum: „Wenn ich was vergesse, passt das ja zur Rolle.“ Und schon strömen sie herein, die neuen Fünftklässler, kaum weniger aufgeregt als Leora.

Die ehemaligen Fünfer trommeln ihren Nachfolgern den AES-Rhythmus.
Die Aula ist bis auf den letzten Stuhl besetzt. Kinder und Eltern werden heute willkommen geheißen und in die Schulgemeinschaft aufgenommen. „Heute geht’s los“, rufen Martin Streibert und Dr. Kerstin Sperling-Ischinsky von der Schulleitung den gespannten Gästen zu. Danach spulen Einstein-Schülerinnen und Schüler ein Programm ab, bei dem sie die unterschiedlichsten Seiten ihrer Schule vorführen.
Die 6a zeigt ihren Nachfolgern, was für sie demnächst auf dem Stundenplan steht und trommelt „It’s time for Africa“, das „Chörchen“ heimst mit „Ein Hoch auf uns“ ordentlich Applaus ein. Die Clowns der Zirkus-AG liefern sich eine kleine Wasserschlacht und die Tanz-AG wirkt, als hätte sie selbst in den Ferien trainiert.

„Ein Hoch auf uns.“ Das Chörchen überzeugt mit der bekannten Lobeshymne.
Dazwischen stellen sich die Paten vor, ältere Schülerinnen und Schüler, die die Neuen durch den Schulalltag begleiten und in jeder Pause ansprechbar sein werden. Sie wünschen einen „phantastischen Start, neue Freunde Spaß und natürlich die besten Lehrer.“

Die Paten. Sie sind zukünftig Ansprechpartner in allen Lebenslagen.
Der 2. Konrektor Martin Streibert hebt besonders die Neugier hervor, die den Namensgeber Albert Einstein auszeichnete. Er sondiert die Gemütslage seiner neuen Schützlinge und will wissen, worauf sie denn wohl neugierig seien. Erdkunde landet dabei auf den hinteren Plätzen. Eindeutiger Sieger: die Pause! Streibert ist sicher: Da könnte sich durchaus noch etwas ändern.
Er stellt die Säulen des Schulbetriebs vor, „ohne die die Schule gar nicht geht“: Sekretärin, Hausmeister, Saniraum-Chefin und den Schulpflegschaftsvorsitzenden Martin Lengsfeld, der die Eltern animiert, sich „zum Wohle aller“ einzubringen. Und als der gut gelaunte „Albert“ die Veranstaltung mit den Worten beendet: „Husch, husch, geht lernen“, erntet er Gelächter und Zustimmung.

„Ohne diese Drei geht gar nichts.“ Martin Streibert (l.) stellt die Stützen des Systems vor: Sekretärin Ina Schild, Sani-Raum-Chefin Anette Kremen und Hausmeister Björn Herzog.
Kinder, Paten und Klassenlehrer beschnuppern jetzt ihre zukünftigen Klassenräume, die Eltern müssen leider draußen bleiben. Das müssen sie zukünftig sowieso. Diesmal gibt es allerdings zur Verkürzung der Wartezeit Kaffee und Kuchen des AES-Fördervereins.
Michael Rausch

Die AGs stellen sich vor.

„Albert“, Schulleiterin Dr. Kerstin Sperling-Ischinsky und 2. Konrektor Martin Streibert (v. r.) begrüßen den 5er-Jahrgang der AES.

Warten auf die Sprösslinge. Und damit die Zeit schneller vergeht, serviert die AES-Fördergesellschaft Kaffee und Kuchen.
