Gerade erst ist das Stadtradeln in Essen wieder gestartet, da gibt die AES auch schon wieder Vollgas. Obwohl – der Begriff ist schief, weil gerade die Abgasvermeidung oberstes Ziel ist. Sagen wir also besser: „Die AES macht Strecke“.

„Vamos a la playa“. Teamcaptain Martin Streibert gibt das Kommando zum Start.
Denn darum geht’s. Am Ende werden Kilometer gezählt. Und hier liegt die AES derzeit auf Platz 4. Sie hat einen Ruf zu verteidigen. Beim letzten Schulradeln konnte sie den ersten Platz erkämpfen und belegte in der Gesamtwertung in der Kommune den 4. Rang.
Am Wochenende startete jetzt die AES-Fahrrad-AG zu einer Tour an den Halterner Stausee. Teamcaptain Martin Streibert gab das Startkommando: „Vamos a la playa.“ Zum Strand? Na klar. Der See in der Hohen Mark lockt mit herrlichen weißen Sandstränden.
Über Steele, Kray und den Zollvereinweg führte die Strecke-nach Wanne Eickel. Von dort aus ging’s den Rhein-Herne-Kanal entlang, über Recklinghausen in die Hohe Mark. Hier liegt die Jugendherberge, gleich am Stausee. Martin Streibert versichert, die Strecke sei mit 250 Höhenmetern human.

Ist auch genügend Druck drauf?
Und so war es dann auch. Die Kurzfassung des Teamcaptains: „Hat alles gut geklappt- die Tour war sehr schön. Es gab viele Radtrassen, fast auf der gesamten Strecke Fahrradwege. Insgesamt waren es 54km pro Person.“
Die Truppe verbrachte eine schöne Zeit beim Haus am See inclusive Bilderbuch-Sonnenuntergang. Die Begeisterung kann man heraushören, wenn es abschließend heißt: „Die Jugendherberge liegt direkt am See, hat ein tolles Außengelände und auch die Unterkunft war top – fast wie im Hotel….“
Da mag der Abschied wohl nicht so leicht gefallen sein. Dafür hat der Rückweg, diesmal über Kirchhellen, wieder Kilometer für die Statistik gebracht: 66 pro Wadenpaar.
Michael Rausch




