Stolpersteine verlegt
Die ersten in Rellinghausen Evas Hand führt den Bogen sicher über die vier Saiten ihres Cellos. Eine Melodie in Moll erhebt sich in die Morgenluft der Rellinghauser Rübezahlstraße: Es ist Smetanas Moldau. Die beiden Stolpersteine: Betonwürfel mit handbeschrifteter Messingplatte. Gerade sind zwei „Stolpersteine“ vor dem Kunsthaus verlegt worden und die Musik gibt der Szene einen würdigen Rahmen. Auf Betreiben der AES wird so nun an dieser Stelle zweier ehemaliger Schüler gedacht, die als Juden mit ihren Familien im dritten Reich verfolgt und zur Flucht ins Ausland gezwungen wurden und dadurch überleben konnten: Reinhard Fritz Nassau und Werner Gelles. ...Weiterlesen










