Verkehrssicherheit – ein großes Thema. Viele Schulkinder sind zu Fuß und mit dem Rad unterwegs. Da kann Training nicht schaden. Die AGFS (Arbeitsgemeinschaft fußgänger- und fahrradfreundlicher Städte NRW e.V.) bietet ein solches Training an. Davon konnte jetzt der komplette AES 5er-Jahrgang profitieren und absolvierte eine Trainingseinheit aus drei Modulen. Es ging um die Reaktion, Verkehrsregeln und „Sehen und gesehen werden“.

Wie schnell reagierst Du? Das werden wir gleich sehen. Einer probiert’s, die anderen sehen gespannt zu.

Sehr spannend gleich zu Anfang die Station mit dem Bildschirm, der Situationen des Straßenverkehrs simuliert. Damit verbunden ein Fahrrad, das die Bremsreaktionen speichert. Eine Gefahrensituation taucht auf dem Bildschirm auf, schnell in den Anker gehen – ein Smiley zeigt, wie gut die Reaktion war.

Danach hinüber zu den Buzzern. Die Kinder sollen in kurzer Zeit so viele leuchtende Tasten wie möglich drücken. Am Ende sehen die Kinder auf einem kleinen Monitor ihre persönliche Zeit und die Anzahl der Fehler. Natürlich wird hier auch auf alle Arten der Einschränkung eingegangen. Die besten Zeiten werden belohnt.

Was passiert gleich? Brenzlige Situationen sind vorprogrammiert.

Wo darf ich überhaupt mit dem Rad fahren? Gute Frage, denn anscheinend gibt es darüber unterschiedliche Meinungen. Da hilft es, die Verkehrszeichen zu kennen.

Was bedeuten die Verkehrszeichen und welche Regeln gelten für Radfahrer? Was so aussieht wie ein riesengroßer Spielteppich, dient jetzt an der Stellwand zur Erklärung von Verkehrszeichen und Fahrbahnmarkierungen.

Das dritte Modul veranschaulicht Sehen und Gesehen werden. Zwei Kinder demonstrieren den Unterschied zwischen normaler Kleidung und der Ausstattung mit Reflexmaterialien.

Mia (2. v. l.) macht einen Reaktionstest. Die Buzzer leuchten abwechselnd und Mia muss sie dann so schnell wie möglich drücken, während Jan die Zeiten notiert.

Beide werden nebeneinander an eine abgedunkelte Wand gestellt, die anderen nehmen die Perspektive eines Autofahrers ein. Verblüffend die Erkenntnis, wie schlecht man ohne reflektierende Kleidung in der Dämmerung gesehen wird.

Konrektor Martin Streibert, der sich für die Aktion stark gemacht hat, ist zufrieden: „Das Projekt kam bei allen vier 5er Klassen gut an.“ Je eine komplette Unterrichtsstunde brauchten sie zur Bewältigung der Aufgaben. Eine kleines Mitbringsel für alle: Klettverschluss Reflektoren. Zur Sicherheit.

Anna ist an der Station mit der großen Stadtplankarte. Sie zeigt, wie sie mit dem Fahrrad von ihrem Zuhause am sichersten zur Schule fährt.

MR