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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

KE Geborgen an der AES



"Ab heute seid ihr ein "Einstein" - macht was draus! Ihr seid nicht allein!", rappte Musiklehrerin Claudia Eckstein bei der Begrüßung der 5.Klässler an der Albert-Einstein Realschule in Kettwig. "Einander Halt geben" war das große Motto am 31.8., dem ersten Schultag an der neuen Schule. Denn: Alle tragen an der AES füreinander Verantwortung.
 



Erste Ängste wurden bei dem Eröffnungsgottesdienst genommen. Die 7. Klasse zeigte mit ihrer Religionslehrerin Kerstin Heihaus pantomimisch und mit vielen kreativen Einfällen, dass Ängste vor einem Neuanfang ganz natürlich sind. Gemeinsam mit der Pfarrerin Petra Gunkel und der Gemeindereferentin Ulrike Ullrich demonstrierten die Kinder, dass es viele Dinge gibt, auf welche sich die neuen Fünftklässler freuen können. Neue Sprachen, Freunde sowie spannende Fächer, AGs und Ausflüge stehen bevor. Hände wurden als Symbol genutzt, um die Geborgenheit in der Schulgemeinschaft zu verdeutlichen. Kleine Hände können sich in großen Händen geborgen fühlen. Aus diesem Grunde begleiten Paten der Klasse 10 die Neuen an den ersten Tagen und stehen auch in Zukunft mit Rat und Tat zur Seite.
 

Im Anschluss an den Gottesdienst gab es eine Begrüßung der 57 Schülerinnen und Schüler durch den Konrektor Wolfgang Neuhaus. In der Turnhalle blickte er aber nicht nur auf die Kinder, sondern auch auf viele mitgebrachte Familien und Freunde, die nicht weniger aufgeregt als ihre Kinder aussahen. "Ihr habt die Grundschule als die "Großen" verlassen und fangt hier als die "Kleinen" an", schmunzelte Neuhaus. Er erinnerte daran, dass die Erprobungsstufe aber mit dem einige Meter entfernten Altbau erst einmal ihren eigenen Bereich hat. Auf dem Schulhof dort gibt es ein großes Klettergerüst und viel Platz zum Fangen, Fußball und Tischtennis spielen. Einen sanften Übergang zum Schulalltag mit einer aufregenden Schulrallye, einen Bastel- und einen Sporttag versprach das Mitglied der Schulleitung außerdem.
 
 

Trommellehrer Hasan Kayar präsentierte mit der Klasse 6d die selbstgebauten Cajons (Kistentrommeln). Das Trommeln ist fester Bestandteil im Stundenplan der Klasse 5. "Die AES ist ein schöner Platz" und "Stellt euch vor, ihr geht jetzt hier zur Schule…" sang der Schul-Chor mit Claudia Eckstein und verabschiedete die Kinder schwungvoll in die erste Unterrichtsstunde.
 

Bei so viel "good vibrations" machte das Kennenlernen im Altbau mit den Klassenlehrerinnen Ursula Surholt-Bogdan und Katrin Heine doppelt so viel Spaß.. Während sich die Eltern im Elterncafé austauschen konnten, begrüßten die Paten ihre Schützlinge. "Uns ist wichtig, dass ihr zu uns kommt, wenn ihr Probleme habt", betonte der Pate Tim. Streitschlichter, soziales Lernen und der Klassenrat sorgen dafür, dass sich die Schüler umeinander kümmern. Auch die Neuen haben eine Verantwortung zu tragen. Spätestens wenn aus den "Kleinen" die "Größeren" geworden sind, werden sie sich an die Worte aus dem Willkommensrap erinnern: "Keine Zauberei, auch nicht verhext, nächstes Jahr sei ihr schon in der 6."



Veröffentlicht am:
04.09.2017