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RL Baggern für Afrika

Schüler erarbeiteten 6175,36 Euro


Die drei erfolgreichsten Klassen der Rellinghauser AES mit ihren Klassensprechern, die eine Ehrenurkunde entgegennahmen.

Wenn Schüler nicht zur Schule kommen, werden Lehrer in der Regel unruhig. Am AES-Tag für Afrika allerdings nicht. Da wissen sie ihre Schäfchen in sinn- und ertragreichen Beschäftigungsverhältnissen. Weit über 500 Schülerinnen und Schüler waren wieder unterwegs, um gegen Lohn zu arbeiten. Den Erlös dafür behielten sie natürlich nicht für sich, der ist bestimmt für die bundesweite Kampagne "Tag für Afrika". Stolze 6175,36 Euro brachten sie dabei auf, die der "Aktion Tagwerk" überwiesen wurden. Das sind rund 740 Euro mehr als im Vorjahr.

Gero baggert die Grube für einen neuen Swimming-Pool aus.

Alle Schüler waren mit einem offiziellen Schreiben ihrer Schule unterwegs, die Geldgeber sollten schließlich ganz sicher gehen können. Lehrer Stefan Knappmann, Organisator der Aktion, legt Wert auf die Feststellung, dass der "Tag für Afrika" kein Wettbewerb sein soll, jede erarbeitete Summe ist wertvoll und willkommen. Sie steht dem gemeinnützigen Verein "Aktion Tagwerk" zur Verfügung, der damit Bildungsprojekte für Kinder und Jugendliche in Burundi, Ghana, Ruanda, Südafrika und Uganda unterstützt.


Piet mit Atemschutzmaske und Hammer.

Die Aktivitäten waren so unterschiedlich wie die Schüler selbst, jeder Schüler konnte nach seiner Fasson Geld auftreiben, Hauptsache legal. Stefan Knappmann weiß von den unterschiedlichsten Tätigkeiten: Gero hob mit einem Schaufelbagger die Grube für einen Pool aus, Adrian arbeitete in einem Möbelhaus, Felix auf dem Friedhof, Vanessa spielte Oma-Fußball im Altenheim, Leandra und Josephine haben im Café Kuchen gebacken und Kaffee serviert, Lukas mistete einen Kuhstall aus, Samuel verkaufte Süßes am Kiosk, Annika, Matilda und Julian von der AES-Schulband waren mit Gitarren, Cajon und Gesang auf der Straße unterwegs und Piet legte auf einer Baustelle Hand an: "Da habe ich mit dem Vorschlaghammer einige Sachen weggekloppt."






Schulleiterin Ulrike Liebenau erinnerte in ihrem Dank an alle daran, "wie gut es uns geht und wie schlecht vielen anderswo in der Welt". Das AES-Motto: "Verantwortung übernehmen für sich und andere" wurde jedenfalls erfolgreich in die Tat umgesetzt.

Michael Rausch



Veröffentlicht am:
18.09.2017