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Albert-Einstein-Realschule      Offener Ganztag - individuell gestaltet

KE Reise in eine andere Zeit

Es ist möglich, in eine andere Zeit zu reisen…

Bücher ermöglichen es, in eine andere Zeit einzutauchen, fremde Welten kennen zu lernen und auf Meerjungfrauen zu treffen. Ganz besonders beeindruckend ist es, wenn sich jemand Zeit nimmt, um vorzulesen. Gebannt lauschen konnte am 1.12. die Jahr-gangsstufe 6 der AES Kettwig den besten Vorlesern ihrer Klassen.


Feierlich eröffnet Frau Liebenau den Vorlesewettbewerb.

"Ich freue mich sehr auf eure Geschichten", mit einem Lächeln eröffnet Schulleiterin Ulrike Liebenau den Vorlesewettbewerb in dem weihnachtlich geschmückten Musik-raum. Leise Klaviermusik untermalt ihre Worte, es duftet nach Tannenzweigen und der Raum wird feierlich von Kerzenlicht erhellt.


Die stolze Siegerin Sophia nimmt ihren Preis entgegen.

Knisternde Spannung breitet sich aus, als Paul erklärt, warum er gerne aus "Greg's Tagebuch" vorlesen möchte. "Ich finde das Buch besonders lustig und kann es jedem empfehlen", bekräftigt der einzige männliche Vertreter in der Vorleserunde. Das empfinden die Zuhörer genauso und lachen an den richtigen Stellen. 


Louisa freut sich über den zweiten Platz.

Damit ist das Eis gebrochen und Anna kann mit dem lustigen, aber auch nachdenk-lichen "Wunder" beginnen. Wie ihre Mitstreiter schafft die junge Vorleserin es, die Klassen erst einmal sensibel auf die Handlung des Buches einzustimmen. Danach wählt Sophia einen sehr spannenden Ausschnitt aus "Alea Aquarius" aus. "Was passiert denn mit Alea, nachdem sie im Sturm ins Meer gefallen ist?", flüstert eine 6.-Klässlerin ihrer Nachbarin aufgeregt ins Ohr. Dramatisch gut liest Louisa als Letzte aus "Silberwind - Das blaue Einhorn" vor.


Sophia zieht alle in ihren Bann.

Während die Kinder kurz pausieren können, zieht sich die Jury, bestehend aus der Schulleiterin, Lehrerin Katrin Heine und dem Schülersprecher Leon De Martin zu einer ersten Beratung zurück.


Weihnachtliche Stimmung beim Vorlesen.

"Nachdem ihr einen euch bekannten Text vorgetragen habt, werdet ihr jetzt unbekannte Textstellen aus dem Buch "Oskar und das Geheimnis der verschwundenen Kinder" vorlesen", erklärt Katrin Heine, wie es nach der kurzen Pause weitergehen soll. Die Deutschlehrerin fasst die wichtigsten Handlungsstränge des Buches zusammen: Oskar geht auf eine mitreißende Zeitreise ins Mittelalter. Mit der Geschichte über den Abenteurer ziehen die Vorleser auch in dem zweiten Teil des Wettbewerbes das Publikum in ihren Bann. Louisa endet mit den Worten:  "Es ist nicht gut, in dem Alter allein zu reisen." Die Schüler der Albert-Einstein-Schule mussten die Lesereise nicht alleine bewältigen, sondern konnten gemeinsam dramatische, spannende und lustige Geschichten hören.

Während die Jugendlichen gespannt auf die Wahl der Jury warteten, diskutierte diese hinter verschlossener Tür.


Die Klassensieger präsentieren ihre Gewinne.


"Alea Aquarius" - die Meerjung-frau verhalf Sophia zum ersten Platz.

"Ich glaube, so toll konnte ich in der sechsten Klasse nicht lesen", lobt der Schülersprecher die Vorleser, als die Juroren die Beratungen beendet haben. Auch wenn die Entscheidung schwer fiel, wurde Sophia zur Siegerin gekürt, aber alle vier Wettkämpfer erhielten kleine Geschenke. Die Deutschlehrerinnen freuten sich am meisten, weil viele Schüler die Buchtitel aufschreiben wollten, damit die Lesereise zu Hause weiter gehen konnte.

Melanie Kühn



Veröffentlicht am:
07.12.2017